Mein erstes Mal…äh…Abo ;-)

Da mich zur Zeit die verstopften Bronchien und die damit einhergehende Antibiotikaeinnahme daran hindern mein Lieblingsgetränk zu verkosten, schaue ich heute mal bewertend auf mein erstes Whisky-Magazin Abo. Der Vollständigkeit geschuldet muss ich erwähnen, dass ich bisher noch kein einziges Magazin außerhalb des Netzes vor den bebrillten Augen hatte. Vergleiche zu anderen Printausgaben kann ich daher nicht anstellen. Allerdings soll das ja nicht heißen, dass ich nicht ein Urteil über das mir vorliegende Printwerk abgeben kann.

Bei meiner Entscheidung, welches Magazin ich denn abonnieren möchte, stand ich gegen Ende vor der Entscheidung: Entweder das “Whisky Magazine“ in englischer Sprache oder dem “Whisky Botschafter“ in deutscher Sprache.
Ich entschied mich für den Botschafter aus  2 Gründen:

1. Der Preis für das Jahres Abo betrug mit ca. 42,- € für 8 Ausgaben pro Jahr bzw. 84,- € für 16 Ausgaben pro Jahr deutlich mehr als das für den “Whisky Botschafter“ für 22,- € (4 Ausgaben pro Jahr).
Nun…natürlich kann ich rechnen und sehe schon, dass auf die Ausgabe runtergerechnet, das “Whisky Magazine“ sogar günstiger ist. Aber als jemand dem Geduld als Tugend gänzlich abgeht, hatte ich beim Botschafter ohne vorheriges Probelesen  einfach das geringere Risiko, sollte es mir nicht gefallen.

2. Bin ich ziemlich lesefaul und auch wenn ich der englischen Sprache durchaus mächtig genug bin, um mir das Wissen um das Fasswasser einzuverleiben, ist im Halbschlaf oder mal eben so zwischendurch es eben doch schneller, wenn ich ein Magazin auf Deutsch habe. Zudem hoffe ich auch auf mehr Informationen über Bewegungen und Veranstaltungen auf dem deutschen Vertriebsmarkt, der nun mal das Hauptschlachtfeld ist, auf dem ich mich als Konsument herumtreibe.

Der “Whisky Botschafter“ Ausgabe 1/12

Als erstes Mal ein kleines Minus. Nachdem ich das Magazin im Internet abonniert hatte, dauerte es über eine Woche bis ich die erste Ausgabe im Briefkasten hatte. Auf Nachfrage zwischendurch konnte ich erfahren, dass die Sachbearbeiterin wohl Urlaub hatte und daher alle Abos erstmal liegen geblieben waren. Man würde sich aber nun darum kümmern. Zugegeben, nach dieser Ausgabe hatte es dann auch nur noch 2 Tage gedauert. Ist nicht dramatisch, aber das ist halt das Geduldsthema von oben. ;-)

Nun zur Ausgabe…    

Umfang: 112 Seiten

Ausführung: Hochglanz, in solider Seitendicke ( Es macht was her, wenn man es in den Händen hält).

Inhalt: Kurze Artikel über Ereignisse in der Whisky Szene; 2 Hintergrundartikel zum Alkohol und seiner Geschichte sowie den USA als einst stolze und wieder aufblühende Whiskeynation; 2 Brennereiartikel (Bowmore und Glendronach); Rückblicke rund um die 13. Interwhisky und Veranstaltungen in deren Rahmen; Ein Bericht über die Speyside als Reiseziel; Vorstellung von Jeff Arnett (Jack Daniels); Börsenspiegel (für Whisky als Investment) und einem Newsletter. Viele dieser Artikel sind wiederkehrende

Werbung: Ist natürlich vorhanden, allerdings in einer angenehmen Häufigkeit und in ihrer ganzseitigen Aufmachung durchaus nicht störend, da es ja auch bei der Werbung ausschließlich um das Thema Whisky geht.

A closer  look: Die Artikel sind verständlich und nicht zu aufgebläht geschrieben. Sind in meinen Augen die perfekte Mischung aus Information und Bilddarstellung, so dass man nie das Gefühl hat für eine Uniklausur zu pauken, aber auch nicht informativ halbseiden abgespeist zu werden.
Als semierfahrender Whisky Liebhaber, kann ich noch genug dazulernen ohne durch reine Grundlagen Artikel gelangweilt zu werden. Sowohl Fortgeschrittene als auch Einsteiger können hier schmökern ohne über- oder unterfordert zu werden.
Die Themen sind schön breit gestreut, auch wenn der Schwerpunkt hier natürlich etwas auf der Interwhisky liegt (was aber bei einer Messe dieser Größenordnung auch so sein soll).

Fazit: Bisher denke ich alles richtig gemacht zu haben. Der Whisky Botschafter ist genau die richtige Ergänzung, um meinen Informationsbedarf an Whiskystuff noch weiter zu decken.
Mal sehen was die anderen Ausgaben bringen…ich melde mich :-)

Et Düsseltaler

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Eine Antwort zu “Mein erstes Mal…äh…Abo ;-)”

  1. Ich lese den Botschafter seit anfang 2011 = 5 Ausgaben, und freue mich sehr das ich wieder so ein tolles Weihnachtsgeschenk hatte.

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