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Mewhisky proudly presents… Interwhisky Bilder 2012

Veröffentlicht in Messen mit den Tags , , , , , am Dezember 29, 2012 von mewhisky

Connemara Tasting Box oder Drei Iren in Friesland

Veröffentlicht in reviews mit den Tags , , , , am August 23, 2012 von mewhisky

Connemara Tasting Box mit Nosingglas



Einleitung: Wer jetzt Angst hat, ein Teil der Kelly Family habe sich doch 
wieder zusammengetan und einen Auftritt in Friesland gehalten, 
den kann ich hiermit ausdrücklich beruhigen! 
Der Titel zum folgenden Tasting kam mir in meinem wohlverdienten 
Familienurlaub in den Sinn, den wir in der Nähe von 
Norddeich/Ostfriesland verbringen durften. 
Auf Anraten des Düsseltalers hatte ich mir eine Tastingbox 
vom einzigen irischen Torfwhiskyvertreter Connemara als kleine 
Urlaubsverpflegung zwischen Socken, Hosen und Shirts gepackt. 
Und wie ihr aus den folgenden Tastingnotes entnehmen könnt, 
war das alles andere als sinnloses Reisegepäck. 
Doch zunächst möchte ich noch ein bisschen auf die Geschichte 
des Connemara und der Brennerei eingehen. 
Der Connemara ist benannt nach der gleichnamigen Region 
im Westen Irlands, nahe der Provinz Connacht. 
Die Brennerei Cooley zeichnet sich für den wohl ungewöhnlichsten 
Dram der irischen Geschichte verantwortlich. 
Die gemalzte Gerste wird, wie in Schottland üblich, über einem 
Torffeuer gedarrt. Dadurch erhält der Connemara seine für Irland 
untypische Torfigkeit. Ein weiteres besonderes Kennzeichen finden 
wir in der zweifach Filtrierung, welche ebenfalls eher mit schottischen 
Gewässern in Zusammenhang steht. 
Der Connemara kommt in fünf verschiedenen Ausführungen daher, 
diese sind: Peated Single Malt, 12 year Old Peated, Single Cask Peated, 
Cask Strength und als absolutes Torfmonster konzipiert, 
der Torf Mór Cask Strength, mit sage und schreibe 50ppm Phenol! 
Mein Tastingset enthielt den Connemara Peated, Peated 12 year und 
die Cask Strenght. 
Das formschöne Nosingglas, welches dem Set beilag, hat die Rückreise 
leider nicht mehr erlebt und wurde kurz nach dem Tasting von meiner 
Frau beim Spülen zerbrochen. Nun aber genug der Vorrede und rein 
in die wunderbare Welt der torfigen Iren. 

Connemara peated

Nase: fruchtig, ganz leichter Torf
später Zitrusfrucht 

Geschmack: Honig, Frucht, gefolgt von intensiven, 
malzigen Aromen, Eiche

Abgang: fruchtig, ohne! Peatexplosion 

Punkte: 2 von 5 



Fazit: Netter Allrounder, zwar mit 
einigen Ecken und Kanten, aber ansonsten eher 
durchschnittlich. 
Torf kann ich beim besten Willen nicht deutlich 
heraus schmecken.
Von daher eher enttäuschend.

Connemara 12 years 

Nase: Torf, mit leicht fruchtigen Essenzen

Geschmack: samtig weich, dann Torf, Übergang 
von Torf auf eher teigige Aromen wie Biskuit oder 
Gewürzgebäck

Abgang: ausgewogener, nicht überintensiver 
Torfeinschuss

Punkte: 4 von 5



Fazit: Der 12 Jährige schmeckt so, wie ich mir einen 
irischen Whisky mit Torf vorgestellt habe. 
Deutlich außergewöhnlicher als der Peated. 
Geschmacklich und in der Komplexität sicher 
der Beste aus dem Hause Cooley. 
Dafür mit 56 Euro auch der hochpreisigste.

Connemara Peated cask strength 

Nase: Torf und nichts als Torf! 

Geschmack: starke Torfnote, 
dunkle Frucht, Gewürz

Abgang: dunkle Schokolade, 
wieder Torf, würzig und langanhaltend

Punkte: 3 von 5 




Fazit: Milde, typisch irische Sanftmütigkeit, 
gepaart mit herrlichen Torfnoten. 
Insgesamt ausgewogen und würzig! 
Preislich mit ca. 35 Euro und den vorhandenen 
Eigenschaften der Geheimtipp in der Box. 
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