Die Brennerei Ardbeg von der Insel Islay ist bekannt für ihren guten Whisky. Allerdings ist sie auch genauso berüchtigt für ihre große Marketing Maschine.
Sobald ein neuer Tropfen kreiert wurde, wird dieser promoted bis zum geht nicht mehr.
Ob zum Beispiel die extrem ausgekohlten Innenwände der Fässer, in denen dann der Ardbeg Aligator reifte und welche namensgebend für die Abfüllung sind, eher dem Geschmack dienen oder der Marketingabteilung sei dahingestellt und soll jeder für sich selbst beurteilen.
Schaut man sich allerdings die “on/off“-Verfügbarkeit des Aligator und dessen Preisentwicklung an, so hat man schon schnell das Gefühl hier mit künstlichen Verknappungen und gezielt geschaffenen Sammlerwerten die Wertschöpfung zu erhöhen.
Der am 2. Juni stattfindende Ardbeg-day inkl. der Islay-Lympics im Rahmen der Feis Ile, der Islay Festtage, ist ebenfalls so ein…Spötter würden sagen Marketing Gag.
Nun aber geht’s in ganz andere Bahnen und das im wahrsten Sinne des Wortes.
2011 nahmen Astronauten der Nasa Komponenten eines Ardbeg New Make Spirtits und angekohlte Eiche für ein Reifungs-Experiment mit zur Raumstation ISS (Hier geht´s zur Nachricht auf der Ardbeg-Homepage ).
Klar, dass so eine Geschichte nicht nur Gesprächsthema am Kaffeautomaten bei Mission Control ist.
Passend hierzu taucht nun bei facebook folgendes Bild auf :
“Nachtigal ick hör Dir trapsen“….Was meint ihr: Vielleicht das 2012er Feis Ile Bottling oder doch ein fake ?
The Whisky Collector lässt auf facebook nichts Näheres zu dem Bild wissen, so wie es aussieht aufgrund von eigener Ahnungslosigkeit.








