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Review #6_Glenglassaugh, Malts of Scotland, Sherry Butt, 54,7%, D: 1984 – A: 2009

Veröffentlicht in Glenglassaugh, Malts of Scotland, reviews, UA mit den Tags , , , , am Februar 2, 2012 von duesseltaler

Heute gab es bei mir nochmal eine der Proben aus dem “bottle share” der Malts of Scotland Abfüllungen. Wie schon von den anderen Teilnehmern dieses shares berichtet, darf ich mich auf das Verkosten ernsthaft freuen. Der Whisky ist 25 Jahre alt, im Sherry Butt gereift und stammt aus der Brennerei Glenglassaugh; Unabhängig abgefüllt durch Malts of Scotland. Die Brennerei liegt in der Region Speyside und wurde 1874 durch James Moir, Alexander und William Morrison, sowie Thomas Wlison gegründet. Das Wasser holt die Brennerei aus der Glenglassaugh Quelle. Nach mehreren Verkäufen, Stilllegungen und Wiedereröffnungen (inkl. einiger Renovierungen) läuft die Brennerei seit 2008 wieder und zwar im Besitz von The Scaent Group, welche Glenglassaugh 1986 gekauft hatten.

Glenglassaugh, Malts of Scotland, Sherry Butt, 54,7%

Nase: Sherry – Fruchtig, Holzaromen, etwas Süße. Aber ich assoziiere auch etwas Künstliches…sowas wie Lederpolitur. Mit Zugabe von Wasser geht das etwas zurück. Ohnehin sind die Holzaromen dominierend.

Geschmack: Die Würze des Holzes beherrscht die Frucht, aber ohne sie komplett zu unterdrücken, süßlich…etwas Pfeffer.

Abgang: Lang und wärmend

Fazit: Wirklich ein klasse Malt, dem der fünfte Stern wohl nur deshalb abgeht, weil er mit seiner Holzdominanz im Geschmack nicht ganz mein persönliches Gusto triff. Aber wie gesagt, trotzdem
4/5 Punkten

review #5_Dickes “B” oder darf´s auch mal ein bisschen Bourbon sein ?

Veröffentlicht in Blantons, Bourbon, OA, reviews mit den Tags , , , am Januar 31, 2012 von duesseltaler

Blantons Single Barrel Bourbon, 46,5%

So…heute mal einen Bourbon !?

Eigentlich ja nicht so meins, aber das auch eher mehr dadurch, dass ich mich bei den vielfältigen Möglichkeiten an Whiskys im Verhältnis zu den eingeschränkten Möglichkeiten meines Geldbeutel öfter mal entscheiden muss: “Entweder / oder“

Und so gehe ich halt meistens der “konzeptionellen Linie“ wegen den Scotch Pfad und verlasse diesen nur selten mal Richtung Irland, Japan, U.S.A., wohlwissend, dass diese Länder auch vorzügliches Fasswasser herstellen können.
Im Zuge einer Internetbestellung brauchte ich zuletzt aber einen kleinen Füllbetrag zum Erreichen des versandkostenfreien Umsatzes und so bestellte ich eine Miniatur des Blantons Single Barrel.

Aus der Blantons Serie, der Buffalo Trace Brennerei, gibt es noch den Blantons Special Reserve, welcher dem hier getesteten Single Barrel nahezu identisch ist, nur mit weniger Volumenalkohol (40%) abgefüllt. Dann gibt es noch den Blantons Straight from the Barrel, eine fassstarke Abfüllung sowie den Blantons Gold, eine Auslese der besten Fässer der Brennerei.

Allen gemein ist die Tatsache, dass der Bourbon immer eine Einzelfassabfüllung ist. Das heißt, es wird kein Mix verschiedener Fässer verwendet, sondern jedes Fass wird einzeln bewertet und dann abgefüllt. Als kleinen…ja sagen wir Sammler Gag oder netter, als kleines Sammler Gimmick, haben die Flaschen immer unterschiedliche Korken. Immer ziert ein Jockey samt Pferd den Korken, allerdings in unterschiedlicher Haltung. Es gibt acht Stück an der Zahl, für jeden Buchstaben des Namens B-l-a-n-t-o-n-s einen. Die Buchstaben sind auf den jeweiligen Korken auch vermerkt, sodass man in der richtigen Reihenfolge sortiert, den Jockey von der Startbox ins Ziel reiten sieht. Namensgeber ist übrigens Colonel Blanton, der diese Einzelfassabfüllungen auf seine Bourbon vor über hundert Jahren als Erster angewandt hat.

Zur nun verantwortlichen Buffallo Trace Brennerei möchte ich, um nicht zu lang zu werden, nicht viel mehr schreiben, außer vielleicht, dass sie in Frankfort / Kentucky – U.S.A. sitzt.

Tasting notes:

Nase: Karamell und Vanille sind vorherrschend, aber auch etwas Eiche und Zitrusfrucht kommen durch. Letzteres verleiht dem Bourbon Frische. In manchen Momenten kams mir auch vor wie ein Hauch Minze.

Geschmack: Karamell und Vanille, Orangenschale und etwas Eiche, alles schön ausgeglichen.
Mit Wasser wird das Karamell und die Vanille dominierend !

Abgang: lang mit Karamell und leichter Eiche

Fazit: Ein schönes Ding! Um ehrlich zu sein, habe ich nicht so viele Bourbons probiert um zu vergleichen, aber der gefällt mir auch so. 4/5 Punkten

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