Die Geister, die ich rief…
…der Highland Park New Make Spirit
Als ich diesen New Make zum ersten mal auf der Homepage von Highland Park sah, war ich sofort interessiert.
Highland Park ist mindestens “eines” meiner liebsten Fasswasser, die ich käuflich erwerben kann ohne einen Anruf von Herrn Zwegat zu bekommen.
Als reifender Whiskyenthusiast war ich gespannt, wie sehr sich die Geschmäcker, die ich doch so
sehr mag, auf den Reifeprozess im Fass zurückführen lassen und wie das Destillat ohne diesen Einfluss schmeckt. Nicht ganz einfach zu besorgen, habe ich dann doch 2 Flaschen vom Highland Park New Make Spirit bekommen und neben dem Eigengebrauch noch einen Abonnenten von MEwhisky bedienen können. (So werde ich meine nun folgende Review auch in den nächsten Wochen noch um die Eindrücke des Gewinnspielsiegers ergänzen).
Doch bevor ich den New Make Spirit beschwöre, möchte ich noch schnell auf die bereits verkosteten “gereiften” Highland Park verweisen: HP 18 Jahre und HP 25 Jahre hinweisen.
Tasting notes
Nase: Ein typischer New Make Geruch. Geht eher in Richtung Obstler, süßer (klebriger) Geruch. Ich finde Torf. Ich muss aber auch etwas an “nasse Pappe” denken :-/
Geschmack: Süß, trockener werdend, Malz und Rauch, sowie Honig.
Finish: Nicht so lang, aber auch nicht unangenehm kurz.
Fazit: Gerry Tosh, nennt es einen guten “starting point”. Das ist er ohne Zweifel. Allerdings ist er noch nicht fertig und das spürt man auch. Was mich hier nun zu 2/3 Punkten greifen lässt, ist die Tatsache, daß mir der kürzlich genossene New Make der Märkischen Spezialitäten Brennerei ,schon bedeutend besser Geschmeckt hat und wohl 3 Potstill bekäme.
Aber auch so. Eine interessante Erfahrung und mir immer noch lieber, als so anderer Schnaps.
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