Springbank gehört für mich zu einer der Brennereien, die mich besonders interessieren. Nicht, dass ich schon viele Abmessungen probieren konnte ( zu viele Fische, zu klein das Netz
), aber das, was ich bisher über diese unabhängige Brennerei in Familienbesitz gesehen und gelesen habe, weckt die Neugierde.
Empfohlen sei an dieser Stelle auch ein Video von Ralfy, in dem er die Brennerei besichtigt. Dank des Internetshops McWhisky aus Wuppertal, der mir eine Flasche des 100proof hat zukommen lassen, wird der Missstand eines fehlenden Reviews zu einer Springbankabfüllung nun behoben.
Und ihr braucht nicht nachsehen….Missstand wird wirklich mit drei “s“ geschrieben ![]()
Ich habe leider nur noch einen Resttropfen vom Springbank und da ich bei 57% eh verdünnen würde, tue ich es also direkt. Folgende Notizen nun unter Zugabe von ein ganz klein wenig Wasser im Whisky.
Springbank 100proof, 10 Jahre, 57%
Nase: Fruchtig. Irgendwo habe ich Aprikosen gelesen und ich finde, das trifft es ganz gut. Rauch ist auch da, zumindest erstmal in der Nase, in genau der Konzentration, die ich am liebsten mag – nicht zu übermäßig, aber doch gut spürbar. Entbehrt auch nicht einer gewissen Frische.
Geschmack: süßer Honig, leicht fruchtig, knuspriges Malz, schöner, nicht phenolischer Rauch mit Eiche.
Abgang: Mittellang bis lang leicht süßlich/herb mit Eiche
Fazit: Nicht schlecht. Bestimmt nicht mein letzer Springbank im Glas. Allerdings haut er mich auch nicht so sehr vom Hocker, dass ich sofort die nächste Bar aufsuche.
Ich gebe 3/5 Punkten.
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