Als erstes mal…ich stehe total drauf eine neue Flasche zu öffnen. ![]()
Ich mag das einfach…besonders, wenn man die Abfüllung noch nicht kennt.
So lächle ich auch, als ich zum heutigen review “schreite”.
Heute öffne ich eine meiner Weihnachtsflaschen, den Auchentoshan Valinch ( 2011 limited release ). Diese Flasche ist Neuland für die Brennerei. Nicht kühlgefiltert und in Fassstärke, das gab es bisher noch nicht.
Zur Brennerei weiß ich folgendes zu schreiben: Sie sitzt in den Lowlands und ihr Name bedeutet übersetzt Feldecke. Sie wurde um 1800 von John Bulloch noch als Duntocher Distillery erbaut. Mehrfach verkauft, teilweise im 2. Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut, gehört sie heute dem japanischen Suntory Konzern. Das Produktionsvolumen an fertigem Rohwhisky liegt bei ca. 1,7 Millionen Liter.
Der hier verköstigte Auchentoshan Valinch hat seinen Namen von der Pipette, mit der man Proben des Whiskys direkt aus dem Fass nimmt (siehe auch das Foto).
Wie erwähnt, ist diese Abfüllung in Fassstärke und nicht kühlgefiltert.
Was ein wenig enttäuscht ist, dass man dann nicht konsequent genug war und auch noch ganz auf Farbstoff verzichtet hat.
Nun aber zu meinen Eindrücken:
Nase: Crème Brûlée
Geschmack: Ohne Wasser war er mir zu scharf.
Etwas verdünnt schmeckt er süß und zeigt Orange, Vanille und Würzigkeit.
Abgang: Mittellang, ohne allerdings viel Neues zu zeigen.
Fazit: Die Nase gefällt mir. Wenn auch nicht unheimlich komplex, so gefällt mir das, was man riecht trotzdem sehr gut. Im Geschmack weiß er mich auch zu überzeugen, allerdings nicht zu fesseln.
Ich gebe ihm 4/5 Punkten.
